Das Wichtigste
frame 25
war Jenas erste Filmzeitschrift
frame 25 erschien von Januar 1999 bis Mai 2001 vierteljährlich
frame 25 besprach Kino-, Video-, Fernsehfilme und Bucherscheinugen
Der Titel
Jede (Kino-)Filmsekunde besteht aus 24 Einzelbildern (den sog. Frames). frame 25 liefert das 25. Bild - das Bild, das die vorhergegangenen kommentiert und analysiert. (Video- und Fernsehbesprechungen laufen unter der Rubrik frame 26, denn die elektronische Filmsekunde flimmert in 25 Einzelbildern).
Das Logo
Das Logo der frame 25 (und der kaum erkennbare Background dieser Homepage) besteht aus dem Schriftsatz (Font: Sand) und dem Hintergrundbild, einem Filmkader aus David Cronenbergs "Videodrome". Videodrome ist Cronenbergs unbestrittenes Meisterwerk und ein Grundstein des postmodernen Films. Die Szene auf dem Bild zeigt Max Renn (James Woods), wie er seinen Kopf in die Bildröhre seines Fernseher steckt, um seiner Sado-Maso-Liebe Nicki Brand (Debbie Harry alias Blondie), die im Videodrome (einer von Max halluzinierten Snuff-TV-Show) auftritt, medial näherzukommen.
[Filmstill
aus Videodrome]
| [ MPEG "Max in TV"] |
| [ MPEG "Prof. Oblivion"] |
Die Crew
Die Mitarbeiter, Autoren und Redakteure waren Studenten und Fachhochschüler.
Die Mission
Die frame
25 sah sich als Filmzeitschrift mit einem nonchalanten Hang zum Mainstreamkino.
Dabei ging es weniger um oberflächliche Darstellung des Filminhalts,
als um die mehrseitige Einbettung der Bilder in den kulturtheoretischen Diskurs.
Stilistisch resultierte das in einer Gratwanderung zwischen populärwissenschaftlichem
und poppigem Fachjargon.
Deutlich machte sich dies an den (seit Ausgabe 3) als Schwerpunkten behandelten
Themen. Bislang wurden "Film und
Gewalt", "Erotik und Pornografie
im Film", "Apokalypse im
Film", "Serien",
"Steven Spielberg", "Der
deutsche Film", "Verschwörung!"
und "Die Stadt im Film" behandelt.
Machen Sie's so!
Bei der
frame 25 konnte jeder mitmachen, der zwei Grundbedingungen erfüllte:
1. Teilnahme an den Redaktionssitzungen und
2. Totale Hingabe zum Medium "Film" (vgl. James Woods in obiger
Szene aus Videodrome)
Die Internetausgabe
An der Schwelle
des dritten Jahrtausends kann man es sich eigentlich nicht mehr erlauben,
eine Gedankenkette zu konstruieren, ohne sie anschließend auch im Internet
zu verewigen. Am 25.7.99 fasste ich mir also schließlich ein Herz und
schrieb (an einem Tag und dreißig Litern Kaffee!) all das, was ihr hier
vor euch seht. Einzige Hilfen: meine Frau, die mich umsorgt hat, Kants "Analogien
der Erfahrung", die mir im Nacken gesessen haben und mein braver PowerMac
G3 (Apple rulez realy!!!).
Die Internetseite hatte nur einen einzigen Zweck: Sie soll auf die Zeitschrift
noch berühmter machen, die es ohnehin schon in realiter vielerorts gratis
gibt. Und als wäre das noch nicht genug Service, wurde auf unserer Homepage
nach und nach eine Sammlung mit Filmkritiken
aufgebaut, die nach vielen, vielen Jahren so etwas wie eine "Enzyklopädie
der von uns für kritikwürdig erklärten Filme des ausgehenden
20. Jahrhunderts" darstellen sollte - und nun im Forum der F.LM ausgebaut
wird.
And now:
close reading ... der Online-Layouter,
Stefan Höltgen